Leistungsbeurteilung
Vom Beginn der Schule bis zum Semesterzeugnis der 2. Schst. kann zwischen Notenbeurteilung und alternativer Beurteilunggewählt werden. Im Klassenforum entscheiden die Eltern gemeinsam mit der Lehrperson, welche Beurteilungsform sie möchten.
Ab dem 2. Halbjahr der 2. Schst. bis zum Ende der 4. Schst. ist die Beurteilung mit Noten vorgeschrieben.
Wie kommt eine Lehrperson zur Notengebung?
Die Lehrpersonen erstellen eine Lernverlaufsdokumentation über jeden Schüler während des Schuljahres.
Damit werden der Lernprozess, die Lernschritte und Lernerfolge des Kindes dokumentiert. Dies dient dazu, den bestmöglichen Lernweg für das Kind zu finden.
Beim Kind-Eltern-Lehrergespräche (KEL-Gespräche) geht es darum, sich über diese Lernschritte auszutauschen. Das Kind steht im Mittelpunkt, beschreibt sein Tun während der letzten Monate und präsentiert seine Lernerfolge. Diese sind im "Mandala" abgebildet, welche die Lernentwicklung des Kindes in den verschiedenen Kompetenzbereichen veranschaulichen. Nun wird erstmals die Note zum Thema: Eltern, Kind und Lehrperson überlegen gemeinsam, wie die besprochenen Lernerfolge (= Kompetenzen) in einem Fach auf der Skala von 1 bis 5 einzuordnen sind. Dies ergibt dann die Note für die Semesternachricht bzw. für das Jahreszeugnis.